Tokioer Gericht urteilt: Stimme eines Schauspielers verdient rechtlichen Schutz in KI-Klonfall, berichtet Guardian
Ein Gericht in Tokio hat entschieden, dass Stimmen im Rahmen des Rechts auf kommerzielle Nutzung der eigenen Persönlichkeit Schutz verdienen, so The Guardian. In dem Fall ging es um den Vorwurf des Schauspielers Kenjiro Tsuda, ein TikTok-Konto habe eine KI-generierte Kopie seiner Stimme verwendet.
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Das Bezirksgericht Tokio entschied am Mittwoch, dass menschliche Stimmen einen Schutz erhalten sollten, der dem Recht auf kommerzielle Nutzung der eigenen Persönlichkeit vergleichbar ist, berichtet The Guardian.
Der Fall betraf Kenjiro Tsuda, der vorwarf, ein TikTok-Konto habe seinen markanten Bariton für KI-generierte Videos geklont. The Guardian bezeichnet ihn als den Schauspieler, der dafür bekannt ist, Kento Nanami im Anime Jujutsu Kaisen seine Stimme zu leihen.
Die Zeitung beschreibt die Entscheidung als wegweisenden Sieg für Tsuda. Ihr Auszug enthält keine Einzelheiten zu etwaigen vom Gericht angeordneten Abhilfemaßnahmen.
Aus dem Auszug geht nicht eindeutig hervor, wer die beklagte Partei ist: Der einleitende Text beschreibt einen Fall gegen ein TikTok-Konto, während der Haupttext von rechtlichen Schritten gegen TikTok spricht.
Original source
- The Guardian – Worldtheguardian.com
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